Nach dem Islamischen Kalender schreiben wir das Jahr 1428 Hijri, also nach der Vertreibung des Propheten Muhammad a.s. aus Mekka, Friede und Lobpreisung seien auf ihm, das Verblüffende an der Sache ist, dass der Spruch des Herrn Machiavelli aus dem 15. Jahrhundert, nach dem Herrn, rührt. Die Christliche Welt hat seitdem, abgesehen von verschiedenen unrühmlichen Entwicklungen, auch die „Reformation“ durchgemacht, welche uns neben anderen Dingen die ach so Protestantische Kirche beschert hat, deren Mitglied der Schreiberling bis 1976 war. Dennoch ist zu beobachten, dass eine vergleichbare Entwicklung im Islam nicht eingetreten ist, stattgefunden hat. In der Hoffnung, dass kein „frommer Muselmann“ auf die fixe Idee kommt mir den Kopf abzuschneiden, darf ich doch bitte `mal bemerken: wir Muslime, und als solcher bezeichne ich mich immer noch, laufen der Zeit um gute fünfhundert Jahre hinterher. Was auch immer das bedeuten mag.
Ausspruch eines gewissen Mullahs Fulani, über den ich im Rahmen meines Studiums des Islams in der Wüste gestoßen bin. Er sagte, vor nahezu ein tausend Jahren, 1ooo CE (Common Era), also nach dem Herrn:“Die größte Täuschung des Teufels ist Menschen glauben zu lassen, dass er nicht existiert.”
RICHTIG: Der Hintergrund, vor dem sich unsere kleine Erdling-Geschichte abspielt, ist auf Anhieb nicht zu erkennen, ich bin mir selber noch nicht im Klaren wohin unsere Erzählung uns treibt, ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal über die nächsten paar Minuten bescheid und sie haben sehr korrekt bemerkt, nicht ohne eine gehörige Portion Sarkasmus, Zynismus, ob es einem Herrn Laden, dem Spiegel, der Bildzeitung oder den Herren vom Verfassungsschutz passt oder nicht. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, in diesem Sinne laden meine Wenigkeit und Nutzlosigkeit Sie recht herzlich ein an dieser Spiegelschau teilzuhaben, denn unter allen Monstern und Ungetümen gibt es kein Schrecklicheres als das, welches uns da ins Gesicht schaut. Und trotzdem liebe ich Sie.
Wie sagte es weiland Georg Ivanovitch Gurdijeff: „ O Herr, gib mir die Kraft die Qual der Bestien zu ertragen, welche mich umgeben, die mir so sehr gleichen!“
„Ich bin ein Vogel aus dem Heiligen Garten, wie kann ich dir über die Pein meiner Trennung berichten?“ Von einem gewissen Persischen Hafez Shirasi.
Ich habe diese lästige Angewohnheit mich beeindruckende Dinge aufzuschreiben, seit frühester Kindheit, dieser Satz prägte sich ungeschrieben ein, brannte sich ein in mein Herz, oder Gehirn, in die Abteilung memory, mit einer Intensität, die nur mit Magie beschrieben werden kann. Ich fühlte ich mich tatsächlich wie aus einer fernen Welt lediglich hier gefangen durch unglückselige Ereignisse, aber geht es uns nicht allen so, ist es nicht wahr, dass wir hier nur zu Gast sind auf eine unbestimmte Zeitspanne, nur sind wir uns dessen nicht immer bewusst? Und das Gott keinen Sohn hat wusste ich schon mit acht Jahren.
Unendliche Zeiten habe ich in den weitläufigen Gärten des Internatsgeländes in der alten Bundeshauptstadt mit Tagträumen verbracht, in der Gewissheit, dass „mein Vater“ mich eines Tages hier abholt, tatsächlich. Einmal habe ich erfolglos versucht Hasen mit Pfeil und Bogen zu jagen und niederzustrecken. Nachdem ich eine Gabel an den Pfeil gebunden hatte gelang es mir noch immer nicht. Völlig frustriert und genervt schmiss ich die Gabel hinter einem flüchtenden Löffelohr hinterher, und siehe… die Gabel blieb zu meinem großen Schock und Überraschung in seinem Genick stecken! Nomen esst Omen.
„Es wird verständnislos von einem Gott der Rache gesprochen, ohne zu bedenken, dass es hier nicht um die Eitelkeit der verletzten Selbstsucht handelt, sondern um das Prinzip der Gerechtigkeit, ohne das der Jude nicht zu leben vermag, und für das er sich selbst zu opfern stets bereit ist.“ Der Babylonische Talmud, Scholie 4, Anhang 21
Na ja, schauen Sie, verehrter Leser, wir leben doch im 21sten Jahrhundert, oder nicht? Wir haben Video Kameras an jeder Ecke und überall, nur noch nicht in den Toiletten, dafür gib es Analysesensoren, ein nicht zu unterschätzendes Internet, sofort löslichen Kaffee und Fast Food bis zum Umfallen, viele, viele technische Fortschritte, die uns fauler und dümmer gemacht haben, in den seltensten Fällen auch schlauer, Nachrichten rund um die Uhr und „live“, C&A, für die nicht so vermögenden ALDI und PENNY, also was wollen wir mehr? Glücklich sind wir deshalb noch lange nicht, nur Neid und Missgunst gibt es zur Genüge im Land der untergehenden Sonne, wir könnten sogar einen schwunghaften Handel damit aufmachen, eventuell versenden als care-packet.
Haben Sie sich schon `mal Gedanken darüber gemacht, wie ein ausgewachsener BOING Flieger in das Pentagon, das Verteidigungszentrum des mächtigsten Staates unserer Welt, ungehindert hinein kracht ohne amtlich nachvollziehbare Flügel-Spuren zu hinterlassen, mit Kehrtwendung oder U-turn, wie der Ami sagt; ein Stück Bauland in dem nicht einmal eine Mücke unbemerkt herumfliegen kann? In unserem Zeitalter ist das schon sehr merkwürdig, aber gut, lassen wir das einmal durchgehen. Wir haben ohnehin wenig oder gar keine Möglichkeit etwas nachzuforschen, zu hinterfragen, oder?
Pearl Harbour
Genau eine solche Geschichte ist schon vor über 65, in Worten: fünfundsechzig, Jahren passiert auf einem geklauten, sorry übernommenen Stück Inselparadies bei Honolulu, heute heißt das annektiert, einer der vorrangigen Marine Stützpunkte der USA seit 1887. Um einmal genau zu sein ist so gut wie gar nichts Amerikanisch in Amerika, sogar der Name scheint irgendwo entlehnt, geliehen, entwendet zu sein, denn seit ewigen Zeiten lebten hier so genannte Native Americans, verschiedener Stämme, genau genommen seit 3000 vor unserer Zeitrechnung, und gar 11000 vor dem Herrn wenn wir Mexiko und Südamerika hinzunehmen. Weit vor dem Jesus, der mutmaßlichen Geburt des Propheten Jesus a.s., der Sohn Marias a.s., war das Land von den „Indianern“ besiedelt, neckisch nach Columbus benannte Eingeborene, weil er sich verfahren hatte und ernsthaft glaubte in Indien angekommen zu sein. Es gab neben Bisons auch Apachen, Navajos, Schwarzfüße, Hopis, Hirokesen, Flatheads, Havasuapai, Delaware, Micmac, Narangansett, Acsoma, Iraquois, Shawnee, Potawatomi, Menominee, Illinois, Cherokee, Choctaw, Creek, Semimole, Natchez, Sioux, Cheyene, Mandan, Hidatsa, Shoshone, Comanchee, Klamath, Modoc, Yurok, Pomo, Maidu, Miwok, Patwin, Wintun, Nevez Perce, Walla Walla, Yakama, Tlingit, Tsimshian, Haida, Kwakiutl, Nootka, Chinook, Salish, Makah, und Tillamook, Inuit, Yuit, Teotihuacan, Toltek, Aztecs, eine ganze Breitseite von verschiedenen Stämmen. Von diesen, grob über den Daumen geschlagenen, 40 bis 80 Millionen Menschen, je nach eingeschlossener Geografie (in Worten: vierzig bis achtzig Millionen – Menschen), das heißt Amerika, Mesoamerika Mexiko und Zentral Amerika, Süd Amerika, heute sind davon schlappe vier Millionen noch am Leben, wenn man das erzwungene Dasein in Reservaten Leben nennen kann. Die meisten glaubten an Manitu, Gott oder nennen Sie ihn ruhig Allah, wir reden über ein und denselben. Also, früh morgens am 7. Dezember 1941 griffen Japanische Unterseeboote unterstützt von Flugzeugträgern den Tiefseehafen in einem „Überraschungsangriff“ Pearl Harbour an. So überrascht waren die Herrschaften, dass sie flugs danach erstmalig in Menschengeschichte zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abwarfen, der Auslöser war nach den amtlichen Untersuchungen gegeben. Einstein sagte bezeichnender Weise: „Fantasie, Vorstellung ist wichtiger als Wissen.“
Nichts gegen den Herrn Einstein, nebenbei bemerkt ein Jude, der sagte bezüglich des Dornes im Fleisch der Arabischen Welt Israel, mit diesem Staat will er nichts zu tun haben, und Bruno Kreisky, ebenfalls ein Jude, der ehemalige Kanzler Österreichs, hatte eine ähnliche Ansicht. Allerdings Einsteins Beitrag zur Entwicklung der Atombombe kann nicht geleugnet werden, wie der anderer Jüdischer und Nicht-Jüdischer Forscher und Gelehrter, die vor und nach der Kapitulation aus Deutschland entfernt, umgesiedelt wurden nach Amerika, eine andere Form der Wiedergutmachung.
Bei all dem Übersehen – eine typisch menschliche Eigenschaft – drängt sich der Verdacht einer anderen Taktik auf, die der “Es geschehen lassen.” Taktik, denn niemand in seiner gesunden Geistesverfassung und der allgemeinen Kenntnis der Geheimdienste kann ernsthaft vermuten, das sei aus Versehen passiert, denn ein vergleichbarer Faux Pas geschah seinerzeit auch in Deutschland.
Reichskristallnacht
Am Ende will es immer keiner gewesen sein, der imaginäre Herr Schröder stand ganz alleine auf dem Rathausplatz und schrie sich sein HEIL HITLER, nicht verwandt mit Haliburton red., aus der Kehle, viel tiefer ist es ohnehin nicht gerutscht, aber man kann ja nie wissen, vielleicht gehört uns ja morgen die ganze Welt. So wie er träumten einige den Großdeutschen Reichstraum am 09 November 1938, was den Holocaust einläutete und so kam der vermeintliche Komplott der Juden nur gelegen, ein Attentat auf einen Deutschen Diplomaten in Frankreich, und der Anfang vom Deutschen Ende nahm seinen Lauf. Die „Night of Broken Glass“ ging in die „Geschichtsbücher“ ein und war das letzte Signal für jeden Nicht-Arier das Tot bringende Territorium schleunigst zu verlassen. Vergleichbar war der nachfolgend angerichtete Schaden nur mit den Menschenopfern seniler Azteken Könige, die zuweilen hundert tausend von Menschenopfern in glühende Vulkane warfen, oder Gladiatoren Spiele völlig übergeschnappter Römischer Kaiser, aber eben nur annähernd.
Geschichte wiederholt sich selbst, es ist alles in irgendeiner Form früher schon einmal da gewesen, das bedauerliche daran ist nur, dass wir nichts daraus gelernt haben und wenn Menschen sich gegen vergangenes Unrecht auflehnen, in einem Aufstand oder einer Revolution, dann bringen sie sich gegenseitig um, anstatt sich gegen die vormaligen Missetäter aufzulehnen. So sind sie nun `mal, von Natur aus.
Vor sechstausend Jahren in Egypten gab es erstmals in Menschengeschichte einen solchen Aufstand. Der Ringführer ging in seiner Naivität davon aus alle Menschen seien im Wesentlichen gleich veranlagt, wollen ein angenehmes Leben, Frieden, und dehnte dieses Verständnis auch auf die ehemaligen Unterdrücker, Beamte und Adlige, sogar die Pharaonen Familie in weitesten Sinne aus und ließ sie ungeschoren davon. Dreißig Jahre später waren alle wieder auf ihren Posten„Das Sein zweier Menschen kann unterschiedlicher sein als das Sein eines Minerals und eines Tieres.“
Ouspensky, ein amerikanischer Soziologe, sagt zu diesem Thema: „Die moderne Zivilisation beruht auf Gewalt, Sklaverei und schönen Worten.“
