DER WERT – MENSCH SOHN DES TRÄUMENDEN

•September 16, 2009 • Leave a Comment
DER WERT – MENSCH SOHN DES TRÄUMENDEN

Ein Insel-Roman

MUHAMMAD TARIQ L. VEDER

DER WERT – MENSCH SOHN DES TRÄUMENDEN

VORWORT DES AUTORS

Wie kommt einer, ohne entsprechende Vorbildung, auf die wahnwitzige Idee eine Geschichte, einen Insel-Roman zu schreiben, oder ist er es am Ende selber? Richtig! Im Zeitalter der Islamisten stelle ich stolz und vermessen fest, ich bin und lebe auf einer „Insel“, islamophob, was bei den jüngsten Geschehnissen in der Islamischen Welt auch nicht überraschend ist. Es darf an dieser Stelle erwähnt werden, mit dem Islam haben die Ereignisse nichts oder nur wenig zu tun. Das verworrenste an der Sache ist nur, ich versuche immer noch fehlerfrei und lückenlos meine nicht Jüdische Vergangenheit zu belegen, obwohl das an diesem Platz eigentlich nichts an der  Sachlage ändert.

Was er in seinem islamophoben Zustand nicht wusste, und damit steht er nicht alleine da, war die unumstößliche Tatsache, dass Zeit gar nicht existiert. Im Angesicht Gottes sind Vergangenheit und Zukunft, zwei wesentliche Gradmesser, oder Nenner für die „Schwester Zeit“, eins. Die Annihilation, Auflösung der Zeit findet im Hier und Jetzt statt, dort wo Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen, oder soll ich sagen aufeinanderstoßen, wie zwei Meere, Welten?

Das ist das ungeschriebene Gesetz der Zeit, alles Wehen und Klagen hilft da nicht, das „Zeitlose Sein“ ist die einzige Realität an die wir uns gewöhnen müssen, ob wir es wollen oder nicht. In der so genannten Wirklichkeit treffen sie sich gar nicht. Hier gibt es keine aktive Partizipation, oder doch? Was ist denn mit dem berühmten freien Willen? Können wir tun was wir wollen? Oder wollen wir lediglich was wir tun? Und sogar da bin ich mir bei genauem Nachdenken nicht mehr so sicher.

Parallel, während ich diese Zeilen zu Papier bringe, beobachte ich, dass ich mich frage, für wen schreibe ich das, welche Zielgruppe spreche ich an,  bilde mir ein ich konstatierte Anzeichen von Schizophrenie mit zeitweisem Verlust der Steuerungsfähigkeit?

Man könnte natürlich auch anmaßend konstatieren ich sei von einem verirrten oder verwirrten Kometen getroffen, das wäre aber gelogen.

Also lassen Sie uns doch flugs in die herkömmliche Umgebung wandern, wo unser Träumer seinen Ursprung hernimmt…

 

Die Narren von Eden

•February 29, 2008 • Leave a Comment

Glanfik

Spiegelschau der Erdlinge

(zum Thema Glaube, Vernunft, Logik bitte sehr)

Muhammad Tariq L. Veder

Vorwort

In seiner Traum-Zeit, wo Besitz und Konsum Götzen sind, Missgunst und Neid zu einem Lebensziel erhoben wurden, fällt es schwer die richtigen Worte zu finden, wenn es einem nicht schon die Sprache verschlagen hat. Dabei hängt doch bekannter weise alles vom richtigen Anfang ab. Spannend muss es sein, den Leser von der ersten Zeile fesseln und bis zum Ende nicht mehr loslassen. Also gut, ich werde Ihnen, verehrter Leser, jetzt ohne Umschweife eine Geschichte erzählen, über deren Wahrheitsgehalt können wir uns dann später auslassen.

Guten Morgen. Mögen die Schätze des Heute und Jetzt ihr Potenzial und Reichtum Ihnen auftun, damit jeder Moment sich erschließt und Ihnen die Möglichkeit eröffnet effektiv an dieser Realität teilzuhaben. Im Einklang mit dem Puls und Rythmus des ewigen Tanzes des Lebens! Sie sind ein spirituelles Wesen, welches an dieser menschlichen Erfahrung teilhat. Ich liebe Sie.

Die ersten „verlässlichen“ Aufzeichnungen der Erdlinge liegen uns aus einer Zeit vor, die, nach ihrer Zeitrechnung gemessen, ungefähr fünftausend bis sechstausend Jahre vor der Geburt eines gewissen Herrn Jesus von Nazareth a.s., Sohn von Maria Magdalena a.s.,  liegt. Das tiefgehende entsprechende Material können sie im I-Ging geflissentlich nachlesen, in jeder besseren Buchhandlung zu erwerben, inshallah, jedoch dieser durchaus bemerkenswerte Jesus war ein Prophet, im Jahre null von einem gewissen Gott gesandt, manch einer hat ihn als Revolutionär betitelt. Der Einfachheit halber behalten wir die eben erwähnte Zeitrechnung bei. Seit Erdling Gedenken, weit vor der Geburt des Herrn Jesus a.s. und nach ihm, wurden Propheten versendet, man munkelt einhundert vierundzwanzigtausend. In allen Sprachen und Dialekten versuchten diese Zöglinge den Erdlingen zu verklaren, es gäbe nur einen Gott. Diese an und für sich recht einfache Botschaft wurde jedes Mal sehr verfälscht, nach kurzer Zeit konnte die ursprüngliche Information kaum noch erkannt werden. Es gibt heute, 2009 nach der vermeintlichen Geburt des Herrn Jesus a.s., der Einfachheit halber sagen wir des Herrn, sogar Erdlinge, die völlig an der Existenz dieses ominösen Gottes zweifeln, andere wiederum, aus welchen Motivgründen auch immer, haben einfach einen neuen erfunden, ohne einen Gott konnten sie auch nicht leben, oder sie haben dann seine Realität gänzlich, zumindest heimlich, unterschwellig geleugnet. Dieser vermeintliche Gott existierte schon vor der de facto Zeit, das Interessante und Überraschende daran ist, dass die Zeit, ganz allgemein, auch eine seiner Kreaturen ist. Was Er zu dieser Zeit getan hat entzieht sich unserer Kenntnis. Es gibt Gerüchte Seiner Aktivitäten, die besagen, Er habe einen Platz vorbereitet in den Leute kommen die zu viele Fragen stellen, wir reden von Himmel und Hölle. Paradies und Fegefeuer. Aber davon handelt unsere Erzählung nicht, also seien sie unbesorgt. Wir reden über die uns umgebende Realität, die zuweilen auch nicht ohne ist…

Glanfik

Spiegelschau der Erdlinge (zum Thema Glaube, Vernunft, Logik)

Muhammad Tariq L. Veder

ERSTES KAPITEL

Wie ein kleiner Erdling zum Brudermörder wurde

In der Zeit, obwohl es sie eigentlich gar nicht geben soll, in der wir diese Geschichte durchleben, fristet ihr Dasein eine recht große Ansammlung von  Erdlingen in einem Land zwischen Euphrat und Tigris, welches heute Irak heißt, das frühere Mesopotamien. Davon später. Nach einer tiefsitzenden Legende sollen hier in der Nähe das erste Mal auf unserem Planeten die Vorläufer der Erdwürmer erschienen sein, die sich im Laufe von Jahrmillionen zu den heutigen Erdlingen entwickelt haben sollen.

Ein gewisser Herr Darwin kam mit jener Theorie daher, dass diese Erdlinge sich von einem einfachen Einzeller, zur Amöbe, daraufhin zum Fisch, über krabbelnde Amphibien zum Affen, genauer Primaten, und dann zum Homo Sapiens Erectus „evolutioniert“ haben . Der moderne Erdling sei nur eine Variante dieses Kopf erschütternden „Spieles“ der Natur. Andere lehnen das entrüstet ab, mit dem Kommentar: „die Natur würfelt nicht“.

Jetzt stellen Sie sich einmal vor, ein mit kostbarer Fracht beladenes Segelschiff steuert zielstrebig einen x beliebigen Hafen an, sagen wir New York, und dümpelt am Pier, bis eine aufgeregte Meute Erdlinge den Frachter entleert, da sich kein Mensch und auch kein Erdling an Bord finden lässt! Daraufhin läuft besagtes Schiff aus dem Hafen aus und ward nie wieder gesehen. „Unmöglich!“ Sagen sie. Aus eben diesem Grund nehmen manche Denker an, dasselbe ist auch in dieser Realitäts-Theorie nicht möglich, es muss einen Schöpfer geben, der die relevanten Atome und Aminosäuren derart anlegt und verbindet, damit daraus ein Erdling entsteht. Wie dem auch sei, ein vermutlicher Gott würde demnach auch nicht würfeln. Basta.

Da der Autor, übrigens auch ein Erdling ohne Arier-Nachweis, bei diesem Hirn verwirrendem Geschehen nicht anwesend war, können wir die Antwort zunächst einmal dahin gestellt sein lassen, zumindest auf ein paar Jahre verschieben. Sicherlich gibt es verschiedene Knochenfunde, die auf die schon angeschnittene wahnwitzige Evolutionstheorie des Herrn Darwin schließen lassen, aber nichts Genaues weiß man nicht. Das Thema unserer Story sind ja endlich auch die Erdlinge, deren Erscheinen wir nicht leugnen können, zumal sie uns umgeben. Vorab werden Sie sich sicherlich fragen, wie jemand auf einen solch selten dämlichen Titel kommt und dann auch noch Großteile seines recht vergeudeten, bewegten Lebens Philosophie, Theologie und unter anderem in einem der scheinbar Gottverlassensten Wüsten der Welt studierte, in Mullah-City Qum? Für den ersten Teil Ihrer Fragen habe ich eine plausible Antwort: Versucht man aus Glaube, Vernunft und Logik ein halbwegs verstehbares, gängiges Wort, ein Konglomerat pro re sozusagen, zu fabrizieren, dann kam ich auf „GLUNFIK“. Das erschien mir dann doch zu düster und Simplizität vortäuschend, salopp ausgedrückt, so veränderte ich es hin und her und heraus kam voila (das ist Französisch und heißt so viel wie hoppla): „GLANFIK“, das hat mit ficken keinen direkten Bezug, aber man kann ja nie wissen, wenn wir Freud und die Tiefenpsychologie, Logotherapie (ist mir klar, die war nicht von Sigmund, war es Professor Fromm? Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei, fertig ist die Klügelei.) usw. nicht völlig ausklammern, dann ist alles irgendwie sexuell, und soo tief, nicht wahr?

Für die Antwort auf den zweiten Teil Ihrer Frage habe ich ad hoc keine Schlüssige parat. Die von mir befragten Psychologen, Therapeuten, Doktoren und Professoren begingen entweder Selbstmord, laut schreiend und Hände ringend  gegen ein Last-Auto laufend war eine beliebte Methode, als ihnen die Quintessenz mit der einhergehenden unglaublichen Sinnlosigkeit des Seins dämmerte oder sie sind in ihrer respektive ihrem Konsternieren total versunken. Die Stoßstange ist aller Laster Anfang. Will sagen sie müssen auf die Lösung dieses Orakels, des Enigmas selber stoßen, ich weiß es nicht, und das ist einer der Äste des Baumes des Wissens. Denk ich an Anglo/Amerikanischen Kabil auch am Tag, bin ich um den Trost gebracht…

Nach demIslamischen Kalender schreiben wir das Fahr 1430 Hijri, also nach der Vertreibung des Propheten Muhammad s.a.w. aus Mekka, Friede und lobpreisung seien auf ihm, das verblüffende ist, dass der Spruch des Herrn Machiavelli “Je näher Menschen an den  heiligsten Plätzen leben, desto irreligiöser sind sie,” aus dem 15. Jahrhundert , nach dem Herrn (Jesus), rührt. Die Christliche Welt hat seidem, abgesehen von verschiedenen unrühmlichen Entwicklungen, auch die “Reformation” durchgemacht, welche uns neben anderen Dingen die ach so Protestantische Kirche beschert hat, deren Mitglied der Schreiberling bis März 1976 war. Dennoch ist zu beobachten, dass eine vergleichbare Entwicklung im Islam nicht eingetreten ist, stattgefunden hat. In der Hoffnung, dass kein “frommer Muselmann” auf die fixe Idee kommt mir den Kopf abzuschneiden, an dem ich sehr hänge, darf ich doch biite ´mal bemerken: wir Muslime, und als solchen bezeichne ich mich immer noch, laufen der Zeit um gute fünfhundert (500) Jahre hinterher. Was auch immer das bedeuten mag.

Heute richten die Demokratie Schlächter und Kämpfer und ihre Widersacher Blutbäder in den eben erwähnten Gärten an, und das Blut wird mit Öl kräftig vermischt. HEIL HALIBURTON! Ave ihr Narren von Eden, oder vielleicht HEUREKA! Es dämmert den Kriegsherren nunmehr in slow motion, Demokratie ist als Allheilmittel ungeeignet. Ach! Demokratie, hat neulich ein Jordanischer „smartass“ von sich gegeben: „Democracy means different things to different people.“ So weise brüllt der Jordanische Löwe. Es darf nebenbei bemerkt eingeflochten werden, dass es auch andere Regierungssysteme gibt, es darf lediglich der Konsensus und die Shura als Beispiel angeführt sein. Es gibt zwei Dinge von denen mir mein Großvater, post human aus Stalingrad, wo er seine Füße sich schwarz abgefroren hat in seiner Sommeruniform im tiefsten eisigen Russischem Winter mütterlicherseits vor Einmischungen und Beschäftigung abgeraten hat, das eine ist Religion, das andere Politik. Es sagte ein ebenso smarter wisecracker: „Politik lebt von der Dramatisierung des Unbedeutenden.“

In dem Liä Tsi steht, dass der Narr von Tschou an seiner Tür vorüber ging und sprach: „Jedermann weiß wie nützlich es ist nützlich zu sein, doch niemand weiß wie nützlich es ist nutzlos zu sein.“

Wir sind dem Trugschluss verfallen, dass Frieden des Ende von Krieg ist, so wie Licht das Gegenteil von Dunkel. Bedauerlicherweise vergessen wir dabei, dass Dunkel keine Existenz hat? Dunkel ist nur die Abwesenheit des Lichtes. Demnach ist Krieg lediglich eine krankhafte Form von Leben, aber nicht das Gegenteil von Friede. Frieden, die Abwesenheit von Krieg, gibt es nur nach dem Tod. Das Leben ist ein immerwährender Krieg, eben Unruhe im Wesentlichen. Frieden, Ruhe ein Traum in einem Traum, der Bestandteil eines weiteren Traumes ist, der wiederum ein Traum Gottes. So wie das Leben übrigens auch. Diese Gedanken entwickelten sich inspiriert und in Anlehnung an ein Traumzitat von Jili a.s.

ZWEITES KAPITEL

Eine Schöpfungsgeschichte

Natürlich war am Anfang das Wort und das Wort war mit Gott und es war „kun faya kun“, Übersetzung: sei und es war. In der herkömmlichen Schöpfungsgeschichte fand die Geburt der Seychellen in der generell akzeptierten Weise statt, inklusive Adam a.s. und Eva a.s.

Nachdem alles vollendet war fand sich in der kosmischen Hand des Allmächtigen Gottes noch etwas Erde und allerlei Grünzeug, womit Er in Seiner unergründlichen Güte flugs die Inselgruppe Erschaffender weise über einen nicht unerheblichen Teil des türkisen blaugrünen Indischen Ozeans verteilte, dekorierte von Seiner Göttlichen Hand Korallenstrände und pflanzliche Unikate in einem nicht da gewesenen Reichtum um jede einzelne herum. Daraufhin musste Er in Seiner weitreichenden Gnade nicht einmal Einladungen durch alle Herren Länder versenden für seltene, rare Spezies wilden Getiers und mannigfaltigen Vögeln um darin zu ihre Nester zu errichten.In Seiner unübertroffenen Weisheit  genehmigte Er den verruchten Franzosen Seinen Traum eines Aufenthaltes in ein Gefängnis für den Abschaum, den Sud (the sump) der Erdlinge zu verwandeln, für hundert und zwanzig lange Jahre. Die Sklaven Ihrer Majestät, der Englischen natürlich, übernahmen den Laden für weitere achtzig Jahre, als nach Göttlichem Befehl die Tore des historischen Riesenkäfigs aufgestoßen wurden und heraus kam eine hyper geile, brutale, kriminelle Mischpoche jetzt ehemals Gefangener, die sich auf alles in kopulier barer Kondition stürzten und auf diese Weise die Seychellesische Rasse fortpflanzten. Die Kreolen-Erdlinge, eine gemischte Untergruppe, ein surreal schönes Frauenfolk und erschlagend gut aussehende Männer, eine Handvoll Moralloses, betrügerisches, materielles Erdwurm-Gekröse, bereit dir in welcher  Weise auch immer den Atem zu rauben!

Früher war es einmal schick, als ethnischer Urlaub noch nicht „in“ war, auf der Schelle der Langeweile zu frönen. Manch Arabischer Scheich, es hatte sich noch nicht herumgesprochen, dass HIV-Aids auch vor Gottes freakichster Kreation nicht halt macht, die aufgetretenen Fälle (heimlich unterschlagen und immer verleugnet) wurden eiligst ins Land der Engel entsorgt, nach Engelland (England), Großbritannien, Vereinigtes Königreich, wo man sich scheinbar immer wieder vereinigen kann und das Badewasser durch die ganze Familie wiederholt benutzen darf – es muss wohl in den achtziger Jahren gewesen sein – kam auf diesem scheinheiligsten aller Paradiese in dem obligaten Privatjet, und der dazugehörigen Entourage nebst Vettern und Freunden, an. Die ärmeren Freaks begnügten sich mit dem abgelegten Jaguar des Britischen Botschafters, zum Beispiel, man gönnt sich ja sonst nichts. Im Grunde genommen möchte ich das als Ausläufer der Flegeljahre abtun, wenn meine vergötterte Angetraute, nebst Schwiegermutter im Schlepptau, mir da nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, und der Wille des Allmächtigen nicht unerbittlich in die Bremsen ging!

Nach dem 11. September 2001 – an dieser Stelle muss ich noch mal wieder ein Wort über die Jahreszahlen und Zählweise derselben verlieren, da wir ja doch großen Wert auf jene legen und schlage diesmal ganz vehement und ketzerisch vor, dass wir uns auf die Christliche Version einigen, ganz einfach aus dem Grund, weil sich die Erde links herum dreht, und guter, schmackhafter Joghurt in der nördlichen Hemisphäre rechts herum – es hat sich also die Welt in der wir leben so stark verändert, alles hat sich gewandelt, dass wir uns nun erst einmal anpassen müssen an diese neue Realität, oder verwirrt wie ein Zielloses, Kopf- und damit Hirnloses Huhn herumlaufen, das seine Mutter sucht.

Benjamin Disraeli, 1st Earl of Beaconsfield: „Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umwelt, vielmehr ist seine Umwelt ein Produkt des Menschen.“

Recht absurde Herrschaften stellen seitdem ebensolche absurde Fragen über Fragen, die Mütter aller Fragen so zu sagen, als wären wir in einem Stück von Jean Paul Sartre aufgewacht nach einem scheinbar endlos andauerndem Alptraum. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen, quasi über Nacht ist unser gesamtes Dasein zu einem Horror Spektakel mutiert, das alles bisher da gewesene in den nicht vorhandenen Schatten stellt, eine Metamorphose direkt aus Dantes Hölle, die meisten von uns Erdlingen wissen nicht mehr was Recht und was Unrecht ist, wir haben die Orientierung verloren, von Regierungsseite bekommen wir keine Hilfestellung dieses Orakel zu lösen. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Und Jesus a.s. soll ja angeblich auch nicht im Jahre 0 (in Worten: null) zur Welt gekommen sein. Immer neuere und hanebüchenere Verschwörungstheorien, Konspirationstheorien ja Rätsel machen die Runde und am Ende weiß der erznormale Sterbliche nicht mehr ob er/sie/es Männchen oder Weibchen ist, Fisch der Fleisch, das ist hier die Frage. Und lügen tun sie alle, von „Amtswegen“, so das die Balken sich nicht mehr biegen! Bei alledem stellt sich bei dem einen oder der anderen eine gewisse Reue ein Kinder in diese Welt gesetzt zu haben, die müssen die von uns versalzende und versaute Suppe auslöffeln…

Anhand des Beispiels Amerikas sehen wir das lang verloren vermutete elfte Gebot von Moses a.s. in Aktion = du sollst nicht wissen =; es könnte der Eindruck entstehen, und in der Tat kann ich niemanden dafür verurteilen, das Weltgeschehen werde von einigen wenigen Familien oder Individuen oder Voll-Idioten gesteuert  und kontrolliert.

Als Muslime glauben wir, und als solcher betrachte ich mich trotz alledem immer noch, schon unser Vorfahre Adam a.s. war so vergesslich, dass er doch tatsächlich das Verbot von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht zu essen unbeachtet ließ, damals im Garten zwischen eben diesem Euphrat und Tigris, möglicherweise in Mesopotamien, was heute, wie bereits erwähnt, Irak ist. Für dieses „Übersehen und Vergessen“ ist er und seine Göttlich Angetraute dann folglich, in konsequenter Weise aus dem Paradies vertrieben worden, was er anschließend bitter, angeblich vierzig Jahre lang, bereute. Der Überlieferung zufolge, Hadeeth, wurde er auch von seiner Eva a.s., unserer aller Erzmutter getrennt. Die Flüsse der Gärten Edens stammen von all den Herz erweichenden Tränen, welche er aus Reue über seine Missetat geweint hat.

Es gibt namhafte Gelehrte (Shaikh Saduq ist so einer), die ernsthaft meinen, der Garten Eden war nicht im Paradies Jenseits-Para von Eden-dies, in ihm ging die Sonne auf und unter. Sollte es im Akhirat (Spirituelle Welten) gewesen sein, dann wäre Adam a.s., möge der Friede Allahs auf ihm ruhen, niemals herausgekommen, der Teufel Shaitan-Satan deriviert von Shat-Opposition (der Ur-Erzteufel), kaum hinein. Jener, welcher ist daraufhin zu Iblis, dem Ober-Erzteufel mutiert, deriviert von Balas-der Gemeine, niederträchtig, unerhört geil, der Schlechte.

DRITTES KAPITEL

Electrical Mystical Industries – E M I

Religion stammt möglicherweise von Religio, eine Schuld zurückbezahlen, und Gott weiß es besser. Religionen, alle Monotheistischen zumindest, sind dem Wesen nach faschistisch, worüber wir auch streiten könnten, will ich aber nicht.

“Je näher Menschen an den  heiligsten Plätzen leben, desto irreligiöser sind sie.”  Machiavelli

Ausspruch eines gewissen Mullahs Fulani, über den ich im Rahmen meines Studiums des Islams in der Wüste gestolpert bin. Er sagte vor nahezu eintausen Jahren,1000 CE (Comman Era), also nach dem Herr: “Die größte Täuschung des Teufels ist Menschen glauben zu lassen, dass er nicht existiert.”

Richtig: Der Hintergrund, vor dem sich unsere kleine Erdling-Geschichte abspielt, ist auf Anhieb nicht zu erkennen, ich bin mir selber noch nicht im Klaren wohin unsere Erzählung uns treibt, ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal über die nächste paar Minuten bescheid und sie haben sehr korrekt bemerkt, nicht ohne eine gehörige Portion Sarkasmus, Zynismus, ob es einem Herr Laden, dem Spiegel, der Bild-Zeitung oder den Herren vom Verfassungsschutz passt oder nicht. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, in diesem laden meine Wenigkeit und Nutzlosigkeit Sie recht herzlich ein an dieser Spiegelschau teilzuhaben, denn unter allen Monstern und Ungetümen gibt es kein Schrecklicheres als das, welches uns da ins Gesicht schaut. Und trotzdem liebe ich Sie.

Wie sagte es weiland Georg Ivanowitch Gurdijeff: “O Herr, gib mir die Kraft die Qual der Bestien zu ertragen, welche mich umgeben, die mir so sehr gleichen!”

“Ich bin ein Vogel aus dem Heiligen Garten, wie kann ich Dir über die Pein meiner Trennung berichten?” Von einem gewissen Persischen Hafiz Shirazi.

Ich habe diese lästige Angewohnheit mich beeindruckende Dinge aufzuschreiben, seit frühester Jugend, dieser Satz prägte sich ungeschreiben ein, brannte sich ein in mein Herz, oder Gehirn, in die Abteilung memory, mit einer Intensität, die nur mit Magie beschrieben werden kann. Ich fühlte mich tatsächlich wie aus einer fernen Welt lediglich hier gefangen durch unglückseelige Ereignisse, aber geht es uns nicht allen so, ist es nich wahr, dass wir hier nur zu Gast sind auf eine unbestimmte Zeitspanne, nur sind wir uns dessen nicht immer bewußt? Und das Gott keinen Sohn hat wusste ich schon mit acht Jahren.

Unendliche Zeiten habe ich in den weitläufigen Gärten des Internatsgeländes in der alten Bundeshauptstadt mit Tagträumen verbracht, in der Gewissheit, dass mein “Vater” mich eines Tages hier abholt, tatsächlich. Einmal habe ich erfolglos versucht einen Haasen mit Pfeil und Bogen zu jagen und niederzustrecken. Nachdem ich eine Gabel an den Pfeil gebunden hatte gelang es mir noch immer nicht. Völlig frustriert und genervt schmiss ich die Gabel hinter dem flüchtenden Löffelohr hinterher, und siehe… die Gabel blieb zu meinem großen Schock und Überraschung in seinem Genick stecken! Nomen est  Omen.

“Es wird verständnislos von einem Gott der Rache gesprochen, ohne zu bedenken, dass es hier nicht um die Eitelkeit der verletzten Selbstsucht handelt, sondern um das Prinzip der Gerechtigkeit, ohne das der Jude nicht zu leben vermag, und für das er sich selbst zu opfern stets bereit ist.” Der Babylonische Talmud, Scholie 4, Anhang 21


 
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